Monday, 12. december 2011
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19:59
Erneut haben wir uns wiedergesehen. Diesmal haben wir uns in Florenz getroffen. Martina und Sara wohnen in Florenz, mit dabei war auch Dawn aus Nancy, Frankreich und Federica aus Como. Leider ist
Okulele aus Japan etwas in Neapel versumpft und ist erst Sonntag angereist, als Dawn und ich schon wieder auf dem heimweg waren.
Gerne hätte ich den alten Japaner wiedergesehen! Vielleicht das nächste Treffen in Tokio.
Bin mit dem flieger von Frankfurt-Hahn nach Pisa gereist und dann weiter mit dem Bus bis Florenz.
HAte keine Adresse von martina und von Sara und keine Telefonnummer. Die beiden wussten nur, in welchem Backpacker Hostel ich absteige. Die beiden wussten auch keine Ankunftsteit von mir.
Und es ist nicht zu glauben: Wen treffe ich fast direkt als erstes in der Stadt, die übrigens 370.000 einwohner hat?
MARTINA !!! Es ist unglaublich. Der Camino hat seine eigene Magie, das ist kein Zufall mehr.
Martina hatte urprünglich an diesem Wochenende (zusammen mit Sara) ein Konzert in der Kirche Santa Croce, wo übrigens auch Michelangelo und Galileo Galile begraben sind.
ist dann leider verlegt worden auf das nächste Wochenende, aber zumindest die Probe konnten wir sehen.
Und an diesem Wochenende ist Martinas erste CD herausgekommen. Wunderschön. Sanft. ITalienisch. Besinnlich.
Richtig schön vor Weihnachten.
Dawn habe ich am anderen Morgen vom Bahnhof abgeholt. Welch ein Freude. Zuletzt habe ich Sie in Finestererre in der Kneipe gesehen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Küche meines Hostels mit Rühreier und Schinken haben wir dann eine ausgiebige Irish-Pub-Tour gestartet ( Dawn hat irische Wurzeln und verträgt einen Eimer
! ).
Als Martina und Sara von der Arbeit wieder da waren, gab es natürlich Pasta. Fussili gestern, Penne heute, Spagetthi morgen. Al Dente. Mit Tomatensausse, Broccoli und Carbonara. Und Pizza. Mit
Kapern und Sardellen. Wie ich sie liebe.
Viel gequatscht über schöne Zeiten im Sommer. Martin Mutante angerufen und Christina von Bilbao. Sie wären auch gerne dabei gewesen, hat aber wegen Arbeit nicht geklappt.
Mein Hostel schliesst um 2.00 Uhr nachts. einen Absacker in einer Bar und ab in die Falle. Wie in Nordspanien. Meine südländischen Zimmergenossen haben alle Fenster zu! ich natürlich reisse diese
noch Nachts auf. Und die schließen die wieder. kenn ich. Vom Sommer.
Sightseeing der nächste Tag. Florenz ist übervoll mit Shopping-Gästen. Und Sauteuer. Täschchen hier, dolce Gabbana da und überall Leder. Zu teuer für unser Portmonnai. Wir gehen lieber in die
Markthalle und schauen uns den Schinken, den Parmeggiano, Peccorino, die Trippa (Kutteln, magen von Kühen, lecker !), das Olio, den Fisch und die Bistecca fiorentiana (T-Bone-Steaks mit 1300
gramm) an. kaufen Uns Käse und Chianti und essen auf der Treppe. So wie echte Pilger.
Am Abend gehen wir noch in die Kirche in die Messe und anschließend auf den "deutschen" Weihnachtsmarkt mit Würstchen mit Sauerkraut obendrauf (!!!) - typical tedesci !! und sehen uns die
deutschen Stände mit Mozartkugeln aus Salzburg, Crepes aus dem Elsass, Speck aus Südtirol und Schokolade aus Belgien an.
halt so richtig Deutsch. Das Plakat auch !
Abends bringe ich Dawn noch zum Bahnhof und wir trinken noch einen Whiskey vor dem Bahnhof im Molly Malones an. Und schauen den Classico des Fussballs live im Fernsehen an: Real gergen Barcelona.
ein schönes Wochenende geht zu Ende.
Wir sehen uns sicher alle wieder beim nächsten Treffen. Vielleicht bei Fibi in der Schweiz? Oder bei Joanna in Polen? Wer weiss? Der Camino ist überall.
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